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“..mit Pinsel und Farbtopf meine Sicht der Dinge einfangen..”
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…mein neuestes Werk:
Ich freue mich sehr – wieder einmal hatte ich das große Vergnügen mit Ton, dem wunderbaren und geduldigen Naturmaterial, zu arbeiten. Hier seht ihr meine 3 neuesten Keramiken – mehr “feuergeprüfte” Werke aus Ton findet ihr unter der Rubrik “Keramik”.
Viel Spaß!
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Figur
Duftlampe
Duftlampe
Keramik 2012

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Sonja Schuster – die Freizeitkünstlerin darf sich vorstellen
„Was Klänge dem Ohr sind,
sind Farben dem Auge.
Sie beginnen erst mit einer kleinen Melodie
und schaffen Harmonien und Disharmonien,
sind leise oder laut, schrill oder sanft, hell und dunkel,
umspielen einander, halten oder lösen sich.
Sie wecken Freude, Melancholie und Spannung,
Aufregung, Erinnerung und Ausgelassenheit,
haben ihren Rhythmus und ihre Bewegung
und gipfeln so am Ende
in einer volltönenden Symphonie.
Und manchmal entdecke ich in einem Bild
die Melodie meines Herzens.“

Sonja Schuster

Erst einmal möchte ich euch herzlich auf meiner Seite willkommen heißen! Ich freue mich, dass ihr „hereingefunden“ habt, und möchte mich kurz vorstellen:
Ich wurde am 23.10.1982 in Innsbruck geboren und entdeckte wie die meisten Kinder schon sehr früh die wundervolle Erfindung der Malstifte. Sobald es mir möglich war, einen Stift im Fäustchen zu halten, war ich dermaßen fasziniert, was man damit alles anstellen kann, dass – wie meine Mama gerne erzählt – ich am liebsten nur noch malte und malte und malte…
Diese Liebe dazu hielt an, und so habe ich nie auch nur für einen kleinen Zeitraum aufgehört zu malen und zu zeichnen, und ich bringe bis heute gerne alles zu Papier oder Leinwand, was mich beschäftigt und berührt.
Wie ihr sehen werdet, sind meine Arbeiten sehr verschieden – man findet detailgetreue, „handwerkliche“ Bilder mit Portraits, Landschaften, Tieren oder Pflanzen, oder auch moderne Akte und abstrakte Werke nur in Farbe und Formen, und sogar Mischungen von allem.
– Warum ich so verschieden male? … – Ich liebe die Abwechslung und Herausforderung. Immer nur Ähnliches zu malen, würde beides nicht befriedigen können und irgendwann die erfüllende und ausgleichende Freude , die ich an meinem Hobby habe, gefährden.
Meine ersten Aufträge bekam ich im Laufe meiner  späteren Schulzeit. Ich war voller Freude, und viele Menschen fragten mich, ob ich denn nicht einen Malkurs besuchen möchte? (… wo man heutzutage doch alles fördern muss…)
Einen Malkurs oder eine Malschule wollte ich aber nie absolvieren, und darüber bin ich heute sehr froh. So konnte ich mir nämlich den Raum bewahren, ganz ohne Einfluss meinen eigenen Stil zu finden und nicht einen fremden zu erlernen oder sogar “aufgedrückt” zu bekommen. Und zweitens komme ich auf verschiedene Tricks und Kniffe lieber selbst drauf, weil ich zum einen doch so gerne experimentiere und „herumzukleckse“, und weil zum anderen das Erfolgserlebnis, wenn man “eine Nuss alleine geknackt hat”, doch viel größer ist! J
Irgendwann wurden sogar Fragen nach einer Ausstellung immer lauter. Aber ich habe mich (wahrscheinlich ein bisschen aus Angst) lange dagegen gewehrt. Als ich dann jedoch für Juni 2006 das erste konkrete Angebot zu einer Gemeinschaftsausstellung mehrerer Künstler im Cafe Sandra bekam, wusste sogar ich, dass es nicht besonders klug wäre, eine solche Gelegenheit auszuschlagen. Und so sagte ich zu und stellte zum ersten mal 7 Werke von mir aus.
Diese Ausstellung war eine tolle Erfahrung und führte zu weiteren „Kettenreaktionen“:
März bis Mai 2007: 23 Bilder zum Thema “Sinn&Sinne” im Schau-Raum der Firma Re-Systems / Innsbruck
September 2001: 7 Bilder im Café Sandra / Innsbruck
Ende 2007/Anfang 2008: 13 Bilder zum Thema “Innenwelten” in der Gemeinschaftspraxis Dr. Radi&Dr. Huter / Innsbruck
Im Oktober 2010: 23 Bilder, 20 Keramiken zum Thema “nachgespürt” auf einem jahrhundertealten Bauernhof / Inzing
Mein Leben besteht aber bei weitem nicht nur aus dem Malen. J Den wichtigsten Stellenwert haben natürlich mein Mann und mein Sohn, die mich in so vielen Dingen unterstützen und mir so viel Kraft geben. Dann gibt es das Reiten und die Pferde, Basteln, Glasgravur, … , meine Freunde natürlich (danke für all die gemeinsamen Abende, das Lachen, Reden über Ernstes, … ihr seid super!), Musizieren und Singen, Wandern, viiieele verschiedene Dinge unternehmen, Musik hören, und und und.
– manchmal hat eine Woche viel zu wenig Tage…
Trotz allem kann ich zum Glück, wie man sieht, immer wieder die Zeit für meine Pinsel finden. Ich brauche öfters Zeit und Orte für mich, wo ich meine Erlebnisse und auch Empfindungen verarbeiten und ausdrücken kann, und das Malen gehört fest zu einer dieser Möglichkeiten.
„Mit Pinsel und Farbtopf meine Sicht der Dinge einfangen;
mit Hilfe von Fassbarem Unfassbares ausdrücken;
Unsichtbares durch Sichtbares erkennbar machen;
nicht Greifbares verarbeiten;
mich selbst immer wieder neu finden;
- das ist für mich das Erfüllende an der Malerei.“
Ich möchte allen meinen Lieben danken, die mich in meinem Leben von Anfang an so sehr unterstützt haben, und allen, deren Begegnungen mein Leben so bereichert und mir neue Wege erschlossen haben. Ohne Euch wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin, und das in jeder Hinsicht.
Eure Sonja
à à à mehr dazu findet ihr unter „INSPIRATIONEN“!

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